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Publizierte Artikel



Warten auf die Glückswelle

 

Emotion, April 2012

Es war ihr lang gehegter Traum: einmal auf dem Surfbrett übers Wasser gleiten.Unsere Autorin Barbara Schaefer schenkte sich zum 50. Geburtstag einen Surfkurs auf Neuseeland. Und lernte: Manche Träume müssen hart erkämpft werden.

 

Emotion1.pngTim steht im hüfttiefen Wasser. Er fragt: „Isst du gern Muscheln?!“ Tim bückt sich ins Meer, wühlt mit einer Hand im Sand. Er holt eine kleine Muschel nach oben, bricht sie auf, gibt sie mir und sagt: „Die Zeit reicht,um die Muschel zu essen und dann die Welle zu reiten.“ Surfer-Sushi. Ich wollte Surfen lernen. Ein Traum, nicht sehr dringend, aber einer, der immer mal aufblitzte. An meinem 50. Geburtstag überfiel mich eine Jetztoder-nie-Laune. Ich schenkte mir die Verlängerung einer ohnehin geplanten Neuseelandreise und einen Surfkurs. Ich wollte Wellenreiten, weil Shirts von Rip Curl cooler aussehen als blauweiß gestreifte Segeljacken von Paul & Shark. Weil ich Surfer-Jungs mit ausgebleichten Dreadlocks lieber zusehe als Sandburgenbauern mit Sonnenhut. Und wahrscheinlich auch, weil ich nicht anfangen will, über altersgerechte Sportarten (ich sage nur: Golfen) nachzudenken. Außerdem mag ich Sport, der ohne Technikkram auskommt. Kein Segel, kein Ruder, nur das Brett und ich. Mich reizte die Herausforderung, noch einmal einen völlig neuen Bewegungsablauf zu lernen. Vor ein paar Jahren hatte ich es mit Snowboarden versucht, weit jenseits des üblichen Einstiegsalters, und mich gar nicht so dumm angestellt. So ähnlich dachte ich mir das mit dem Wellenreiten: Aufs Brett stellen, Balance halten, und dann geht es los. Ich vergaß die Wellen dabei.Lesen Sie mehr



 

Unterwegs am anderen Ende der Welt. Per Eisenbahn durch Neuseelands Südhalbinsel


Tina, Februar 2012

Seltene Tiere zum Greifen nah. Die Luft klar wie frisch gewaschen. Die Landschaft so atemberaubend wie eine Filmkulisse. Autorin Stefanie Bisping erlebte ein Land voller Wunder


Tina.pngAls letzte Passagierin sinke ich in meinen bequemen Sitz im TranzAlpine. Fast hätte ich den Zug und damit einen lang ersehnten Höhepunkt meiner Neuseeland-Reise verpasst: die Querung der Südalpen auf historischer Eisenbahnlinie. Wer hätte auch gedacht, dass es am anderen Ende der Welt, im verträumten Christchurch, schon vor acht Uhr morgens dichten Berufsverkehr gibt? Ich jedenfalls nicht, und so komme ich mit dem Mietwagen in letzter Minute am Bahnhof an. Drei Tage habe ich in Kaikoura an der Ostküste von Neuseelands Südinsel verbracht. In dem entzückenden Städtchen habe ich bei einer Bootstour Hunderte von Del*phinen und zwei gewaltige Pottwale gesehen. Und festgestellt: Mein altes Sehnsuchtsziel Neuseeland ist noch großartiger, als ich es mir immer vorgestellt habe. Kein Wunder, dass sich die Berge, Seen und Flüsse dieses berauschenden Lands immer wieder in Filmkulissen verwandeln. Nach der Tolkien-Trilogie „Der Herr der Ringe“ wird hier derzeit „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“ gedreht. Im Dezember kommt der Film in die Kinos. Lesen Sie hier mehr

 

 

Das Land der weißen Wolke


Freie Presse Samstag, 4. Februar 2012

Wer mit dem Schiff nach Neuseeland reist, entdeckt als ersten Hinweis auf Land häufig eine weiße Wolkenkette über der Nordinsel. So erging es auch den Maoris. Daher nannten die ersten Siedler die Insel kurzerhand Aotearoa – Land der weißen Wolke.

Freie_Presse.pngWELLINGTON — Heute reisen die meisten Besucher freilich mit dem Flugzeug nach Neuseeland. An einem der windigsten Plätze und ganz im Süden der Nordinsel liegt Wellington, seit 1865 die Hauptstadt Neuseelands. Flauten sind hier an der Cock Strait, die Nord- und Südinsel trennt, eher selten, und häufig regnet es auch. Dennoch ist Wellington eine Stadt voller Charme. Charmant ist auch Helene Pohl, die der Musik wegen nach Wellington kam. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass meine Bewerbung für das New Zealand String Quartett Erfolg haben würde“, sagt sie. „Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es geklappt hat“, sagt die aus Deutschland stammende Künstlerin. Faszinierend sei die Natur, in der Vulkane, Geysire, kochende Seen, Regenwälder, Fjorde, hochalpine Gebirgsketten, Gletscher und traumhafte Strände für einzigartige Erlebnisse sorgen. „Diese Natur könnt ihr unbesorgt genießen, denn kein Raubtier durchstreift die Wälder, keine giftige Schlange windet sich durchs Unterholz“. Lesen Sie hier den gesamten Artikel

 


Neuseelands Klang der Stille

 

Neuen Westfälische, 28 Januar 2012

Auch Regenwetter kann besondere Erlebnisse bereiten .

Neuseelands_Klang_der_Stille.pngFünf Schweigeminuten in der Natur: "Gleich werde ich alle Maschinen abstellen", schallt die Stimme des Kapitäns aus den Bordlautsprechern. "Bitte vermeiden Sie jedes Geräusch, und genießen Sie die Stille!" Dann gehen die Motoren aus, die Mannschaft stellt die Arbeit ein. Regungslos lauschen die Kreuzfahrer in die nebelverhüllte Landschaft und hören das Rauschen der Wasserfälle, die durch dichtes Grün die Steilhänge hinabstürzen, das Rieseln des Regens, das Krächzen einer Möwe, die das Schiff umkreist. Es ist der "Sound of Silence". Das bedeutet nicht nur "Klang der Stille", sondern ist auch der Beiname des Doubtful Sound, eines 40 Kilometer langen Fjords im äußersten Südwesten Neuseelands, rund 650 Kilometer entfernt vom erdbebengeplagten Christchurch. Lesen Sie mehr

 

 

Die coolste Stadt Australiens - Sydney

 

Lea, Januar 2012

Die_coolste_Stadt_Australiens___Sydney.pngSchillernd, berauschend, trendy. Kein Wunder das man die Metropole am Pazifik auch "Blue Dream" nennt. Denn hier gibt es mehr als nur eine Platz zum Träumen.

 

"Was für ein wunderbarer Tag", seufze ich glücklich und blinzle genussvoll in den strahlend blauen Himmel. 26 Grad Lufttemperatur und herrlichster Sonnenschein. Sich nasse Füsse in den Wellen des Pazifik zu holen, ist um einiges angenehmer als auf dem Weg zur Arbeit bis zu den Knöcheln in Pfützen zu stehen. Was für ein Glück, wenn man jetzt Urlaub machen kann - vor allem in einer Stadt, die so schillernd, berauschend und trendy ist wie Sydney. Die größte Stadt Australiens hat mich sofort in ihrem Bann gezogen. Weiter ...

 

 

 

Am Ziel großer Sehnsucht

 

Brigitte, Ausgabe 4/2012 Januar 2012

Was dauert noch länger als die Anreise nach Neuseeland? Der Erinnerung an überwältigend schöne Natur und die freundlichsten Menschen der Welt, meint BRIGITTE-Mitarbeiterin Barbara Schaefer.  


Am_Ziel_gro__er_Sehnsucht_.jpgNur wer die Sehnsucht kennt, weiß, wo Neuseeland liegt. Nicht am Ende der Welt, es liegt am Ende eines wehmütigen Seufzers, am Ziel eines intensiven Wunsches, ganz weit weg zu sein - in einem Land, das mit keinem anderen zu vergleichen ist. Es liegt fern von allem im Meer und gehört nirgendwo richtig dazu, nicht einmal zu einem Kontinent. Eine Weltgegend, in der bald der Herbst beginnt und die ungefähr so aussieht wie am Sonntag der Schöpfungswoche. Da wuchert dschungeldichtes Grün, da schaumen Geysire und paffen Vulkane weiße Wolken, da finden sich an langen Stränden keine Spuren im Sand und in vielen Fjorden an der Westküste der Südinsel weit und breit keine Boote. Lesen Sie hier weiter

 

 

Das Geheimnis der Punkte

 

Schleswig-Holstein am Sonntag, 20. November 2011

Das_Geheimnis_der_Punkte.pngAboriginal Art. Abenteurer, Backpacker und Surfer lieben Australien schon lange. Für Kunstliebhaber ist der Rote Kontinent dagegen noch ein echter Geheimtipp. 

 

Alice Springs. Bunte Punkte bilden konzentrische Kreise, Rechtecke oder gewundene Linien: Aboriginal Art. Sie prangen auf Leinen, zieren Tücher, T-shirts und Tassen. Die berühmten Dot-Paintings, die Pünktchen-Bilder der Aborigines, der australischen Ureinwohner, sind der Renner. Kaum ein Tourist verlässt den Roten Kontinent ohne ein getupftes Mitbringsel. Aber wenige wissen das jedes Bild eine andere Geschichte erzählt. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 

 

 

Teufels Insel

 

How to spend it (Financial Times Deutschland), November 2011

Wer nach Tasmanien kommt, macht wundersame Entdeckungen: die Unterwelt eines durchgeknallten Kunstsammlers. Einen futuristischen Fisch, in dem man wohnen kann. Holztische im Pazifik, an denen Menschen in Gummihosen Austern schlürfen. Monika Dittombée stellt ein Reiseziel mit Zukunft vor

 

FTD_Teufels_Insel.pngDie ganze Insel spricht über ihn. Ein Verrückter, leicht autistisch, reich geworden durch Poker und Blackjack und selbst ausgetüftelte Gewinnsysteme für Pferdewetten.Ein Mathematiker, Frauensammler, Veganer. Aber auch, und dafür muss man diesen David Walsh einfach lieben, ein Visionär. Einer, der die Nase voll hat von dem Image seiner Heimat, diesem „Under Down Under“ südlich vom australischen Festland – und seine Millionen trotzdem zu Hause investiert. Weil er findet, jetzt ist mal Schluss mit Hinterwäldlertum, Backpacker-Folklore und den Provinzwitzchen hochnäsiger Festländer. Schluss mit dem Ausruhen auf dem Weltnaturerbe, zu dem die Unesco die 37 wilden Prozent des Eilands erklärt hat. Tasmanien hat mehr zu bieten. Es soll glitzern, verführen – und provozieren. Die Provokation taucht unerwartet auf, ein paar Kilometer außerhalb von Hobart, der kleinen Inselhauptstadt, in der Walsh geboren ist. Die Sonne sticht senkrecht vom Himmel und versilbert den knallblauen Derwent River. Mitten im Fluss auf der Insel Moorilla fläzt sich ein fensterloses Gebilde aus Beton und rostrotem Stahl. Wie ein feindliches Ufo kantet es seine martialischen Umrisse in die anmutige Landschaft. Museum of Old and New Art, kurz Mona, heißt es, was viel zu harmlos klingt gemessen an dem Schrecken, den es birgt. Der mit schweren Maschinen tief in die Sandsteinklippen gefräste Bau, zu Jahresbeginn eröffnet, ist das größte Privatmuseum Australiens. Lesen Sie hier mehr

 

 

 

Filmreif


Abenteuer und Reisen, November 2011

Wälder, die rutschen, Boote mit Drehwurm oder niesende Vögel – unsere Reporter staunten nicht schlecht in Neuseeland. Ihre Bed&Breakfast-Tour führte von den Regenwäldern des Fiordlands bis zu den Weinbergen nördlich von Auckland. Nicht zuletzt dank liebenswerter Gastgeber der Tipp für Ein steiger. Erleben Sie faszinierende Natur und die Abenteuer der Reporter auch im Film: Unser Autor hat zu den Highlights der Tour 10 Reisevideos gedreht.


Filmreich.pngNeuseeland, Südinsel. Unberührte Natur, wohin das Auge blickt. Ah, endlich diese Stille. Mag da derEuropäer seufzen und aufatmen. Ah, immer diese Stille, hingegen der Neuseeländer – und ungeduldig mit den Füßen scharren. Wo bleibt da der Fun? So könnte es gekommen sein, dass er sich eines Tages ein Gummiseil umband, um in den nächsten Abgrund zu springen und lustvoll gegen die Waldesruh anzuschreien,oder ein Boot erfand, mit dem er durch pfützentiefes Wasser bis in entlegene Täler brettern konnte, oder den Hubschrauber bestieg, um die Gletscher mit Motorrattern zu beglücken. Diese völkerpsychologische Schnellanalyse dürfte so mancher Neuankömmling in Queenstown anstellen. Auch wir, die wir das erste Mal „Aotearoa“ – das Land der „Langen weißen Wolke“ – besuchen, staunen über die Aktiv-Bespaßung an den Ufern des Lake Wakatipu. Im Angebot sind neben Paragliding noch Flying Fox, Canyoning und Rafting, Mountainbike-Downhill, Jetboatfahrt und Heliflug … Auf unserer Reise von Süd nach Nord wollen wir sowohl diese schrillen funtastischen wie auch die leiseren fantastischen Seiten des Landes entdecken. Jetzt, Mitte März und zum Herbstbeginn, endet die Hochsaison, die Landstraße gehört uns. Gelegentlich zockeln Wohnmobile daher – bevorzugtes Reisegefährt down under. Wir brauchen kein rollendes Heim, genießen neuseeländische Gastfreundschaft in B&B-Pensionen wie im „Twin Peaks“, hoch über dem Wakatipu-See. Durch die Panoramafenster des Living Room fällt der Blick auf die zackigen Gipfel der Remarkables (im Winter ein beliebtes Skigebiet), auf die Thomson Mountains und den Lake Wakatipu, in dessen spiegelglatte Oberfläche ein Motorboot seine Spur kratzt. Am Himmel spielt die Morgensonne mit dunklen Wolken. Fantastisch. „Wenn ihr weiterfahrt“, empfiehlt Gast - geber Derek beim Abschied, „schaut euch die Kawarau Bridge am Highway No. 6 an. Die alte Eisenbrücke ist Geburtsort des Bungee-Jumping. Im Jahr 1988 stürzten sich die ersten Touristen dort am Gummiseil in die Schlucht. Heute steht da ein Museum – und man kann nach wie vor springen!“ Lesen Sie mehr: Teil 1, Teil 2 

 


 

Im Land der langen, weißen Wolke

 

Happinez, November 2011

Immer mehr Menschen stellen Fragen an ihr Leben, suchen den Sinn in ihrem Dasein. Wer dabei Ureinwohnern Neuseelands begegnet, ihrer Weisheit, ihren Traditionen, wird das als wunderbares Geschenk empfinden. Eine Reise auf die Inseln der Maori ist auch eine Begegnung mit uns selbst


Happinez_Nov_2011_Im_land_der_langen__weissen_Wolke.pngEin alter Maori drückt seine Nase gegen meine.„Haere Mai“, sagt er. „Willkommen seist Du, sei Deine Familie, seien Deine Vorfahren.“ Familie? Vorfahren? Was für eine Begrüßung! „Die Vorfahren gehören zu unserem Leben, deshalb begrüßen wir sie. Weil sie stets bei uns sind“, erklärt der alte Mann. „Dein Leben dreht sich schließlich nicht allein um Dich, um Dein Wohlergehen. Nein, Du bist immer auch das, was Deine Ahnen geschaffen haben. Das vergessen wir nie.“ Eine schöne Geschichte. Aber warum die Nase? „Weil wir dann für einen kurzen Moment den Atem teilen – und die Lebenskraft.“ Wieder so ein schöner Gedanke. Stolz auf ihre Geschichte Von Australien bis Amerika sind die Menschen auf der Suche nach ihren Wurzeln, ihrer Kultur. Auch in Neuseeland. Die Traditionen der Maori, ihre Sprache, alles wird nun zu neuem Leben erweckt – in den Schulen und Universitäten ist die Maori-Kultur inzwischen sogar ein Studienfach. Die Maori bekommen endlich, was sie verdienen: Respekt und Interesse an ihrer reichen Kultur. Doch es gibt auch Probleme: Die Maori wollen den Grund und Boden zurück, der einst ihren Stämmen gehörte – dazu zählen auch viele Küstenstreifen, alles reiche Fanggründe. Zwar stimmt es, dass die Maori von den britischen Kolonialherren besser behandelt wurden als die australischen Aborigines, dennoch haben britische Siedler ihnen ihr Land genommen, um ihren eigenen Staat darauf zu gründen. Lesen Sie hier mehr: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

 

Wo James Cook einst zweifelte

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Juli 2011

Der Doubtful Sound liegt im größten Nationalpark Neuseelands und ist eine der nassesten Gegenden der Welt. Eine Reise ins Herz der Feuchtigkeit.


Wo James Cook einst zweifelteZum letzten Mal sehen wir die Sonne in Manapouri. Sie scheint friedlich auf die drei kleinen Kirchen des Ortes. Alle sind entweiht. Sie wurden auf Lastwagen hergebracht und beherbergen nun zwei Cafés und den Friseursalon. Zu Füßen des gottlosen Städtchens liegt der gleichnamige See unter blassblauem Himmel. Lake Manapouri ist das Tor zum Doubtful Sound, der in drei Etappen bereist wird. Per Boot erreicht man die westliche Spitze des Sees. Von dort geht es mit dem Bus über den Wilmot Pass zum Deep Cove, dem Kopf des Fjords, der vierzig Kilometer von hier in die Tasmanische See mündet. In Deep Cove beginnt schließlich die „Fjordland Navigator“ ihre Fahrt durch den Fjord zum Meer. James Cook war 1770 der erste Europäer, der die Mündung des Fjords erblickte und ihm den Namen Doubtful Harbour gab. Denn Cook zweifelte, ob der Wind reichen würde, seine „Endeavour“ wieder hinauszusteuern, und entschied sich gegen den Abstecher. Nicht nur an Wind mangelt es, auch die Sonne lässt sich im gemäßigten Regenwald des Fjordlands selten blicken. Zur Feuchtigkeit gesellen sich unzählige Sandflöhe, deren Stiche heftig und lange jucken. Schicksalsergeben bezeichnen Einheimische die Biester als Nationalvögel Neuseelands.Lesen Sie hier mehr

 


Mintsoße und Maori

 

Spiegel online, 03.Mai 2011

Neuseelands Südinsel: Herbe Küste, nasse Regenwälder

Spiegel_online.jpgFjorde und Regenwälder, Palmen und Gletschereis, Maori-Legenden und Teestunde: Die Mischung aus Dingen, die sonst weit weg von einander sind, macht den Reiz Neuseelands aus. Thomas Heinloth ist unterwegs auf der Südinsel  - zwischen Abendland und Gondwana. Wenn ihn einer fragt, was eigentlich aus James geworden ist, holt Heemi Paparoa Te Räkau den alten Pottwalknochen aus dem Leder-Futteral, klopft rhythmisch auf die mächtige, ausgebleichte Rippe und fängt leise an zu singen, so wie er damals ein einen polynesischen Bootsmann hat singen hören, erzählt Heemi, als er vor vielen Jahren mit seinem Vater um die Marquesas segelte.


Nach dem Lied erzählte der fremde Matrose von der Schöpfungsgeschichte der Maori, von der Erdmutter Papatuanuku, dem Himmelvater Ranginui. Und davon, wie die Polynesier in ihren schmalen Kanus von den Marquesas über den Pazifik fuhren - bis nach Neuseeland, welches sie damals Aotearoa nannten, das Land der langen weißen Wolke. Lesen Sie mehr

 

 

Austern sie die teureren Schafe

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07. April 2011

Ob eine eigene Stadt, ein großartiges Museum oder eine Muschelfarm im Meer - Tasmanien ist der Ort, an dem Exzentriker ihre Wünsche verwirklichen.

Austern.pngZwar schimmerte der Ozean, der sich an den Klippen von Maria Island brach, so verlockend blau wie das Meer vor der Küste seiner italienischen Heimat, allerdings verstanden die Bewohner ganz und gar nichts vom süßen Leben, das der Geschäftsmann Diege Bernacchi in Europa genossen hat. Im späten neunzehnten Jahrhundert betrat er erstmals die zwanzig KIlometer lange australische Insel, die dem Bundesstaat Tasmanien im Südosten vorgelagert ist und die außer ein paar versprengten Bauernhäusern wenig bot, was von Menschenhand geschaffen wurde, am allerwenigsten ein urbanes Ambiente, das es aufnehmen konnte mit der Grandezza italienischer Städte. Lesen Sie hier den gesamten Artikel


 


Scharfe Zähne und lange Speere

 

Badisches Tagblatt, 30. April 2011

Queenslands Küste hat viel zu bieten

Scharfe_Zaehne.pngMit einem langen, selbst gebauten Speer steht Brandan Walker im seichten Wasser. Aus den hinter ihm liegenden Mangrovenwäldern sind Vögel zu höhren, ansonsten ist es still. Das Meer ist ebenfalls ruhig, auf der Wasseroberfläche sind fast keine Wellen wahrzunehmen. Walker zeigt mit seinem Finger auf eine Stelle etwa 25 Meter entfernt. Da hat sich etwas bewegt, nur ganz leicht. Der Australier holt aus, schleudert mit seinem rechten Arm den Speer. Dieser rauscht durch die Luft und senkt sich schließlich ins Wasser. Walker geht hinterher, er zieht den Speer aus dem Wasser. Ein Fisch zappelt an der Spitze. Lesen Sie hier mehr


Übernachten zwischen Kängurus und Emus

 

Badisches Tagblatt, 31. Dezember 2010

In den Mareeba Wetlands in Queensland gehts die Feuchtzeuge ins Outback über / Verletzte Tiere finden Heim im "Eagles Nest"

Zwischen_Kaengurus.pngEs wird langsam dunkel. Ein dumpfer Schlag ist zu höhren, dann nochmal einer. "Das sind die Frösche die von der Decke fallen", meint Neil McGilb. Er erntet dafür ungläubige Blicke. "Doch", sagt er bestimmt knipst seine Taschenlampe an und leuchtet in einen Bereich der großen überdachten Terrasse. Tatsächlich - da sitzen einige Laubfrösche am Boden. "Die verbringen den Tag, wenn es heiß und trocken ist, im Gebälk. Nachts lassen sie sich dann einfach nach unten fallen und gehen auf Insektenjagt." Lesen sie mehr

 

 

Mit Fröschen einschlafen und Papageinen ersetzen den Wecker.

 

Badisches Tagblatt, 13. November 2010

Unterwegs im Regenwald an der Nordsostküste Australiens 

Mit_Froeschen.pngDichter Nebel liegt im Morgengrauen über den Baumwipfeln. Das Konzert der Frösche, die die gesamte Nacht die Geräuschkulisse bestimmt hatten, verhallt. Die Vögel stimmen dafür ein, dazu das Rauschen des nahen Baches. Durch die Wolken hindurch blitzen die ersten Sonnenstrahlen und wandeln das Grau in Grün. Mit etwas Glück erspähen die Augen zu dieser Frühen Stunde ein ganz urtümliches Tier: Unweit der Sweetwater Lodge, die mitten im tropischen Regenwald, rund eineinhalb Autostunden entfernt von der australischen Großstadt Cairns, liegt, leben einige Schnabeltiere. Nach einer Legende der Aborigines sind diese Eierlegenden Tiere Nachkommen eines Entenweibchens und eines Schwimmrattenmänchens. Lesen sie hier mehr

 

 

Im Rausch der Farben


Badisches Tagblatt, 16. Oktober 2010

Tauchen am Great Barrier Reef

Im_Rausch.pngTürkis schimmerndes Wasser - so weit das Auge reicht. Gedanken an den legendären Film "Im Rausch der Tiefe" vom französischen Regisseur Luc Besson schießen durch den Kopf. Um Tiefe gehts es nun aber nicht. "Das meiste Leben spielt sich in den oberen Metern ab - deswegen braucht man hier gar nicht so tief zu tauchen, eigentlich reicht es sogar zu schnorcheln", erklärt Herold Prins. Der promovierte Meeresbiologe stammt aus den Niederlanden und arbeitet seid fünf Jahren als Tauchlehrer am Great Barrier Reef. "Es ist eines der gesündesten Riffe der Welt mit dem höchsten Artenreichtum. Und dann ist da natürliche die enorme Ausdehnung des Riffs. Das macht den besonderen Reiz aus", meint Prins. Mehr

 

 

Tasmanien

 

Elle, Februar 2011

Von Europa aus gesehen, liegt der australische Bundesstaat am Ende der Welt. Doch die Reise lohnt sich. Denn die Insel bezaubert mit spektakulären Naturschönheiten. Neuerdings lockt sie auch mit Top-Restaurants und Hotels mit Fünfsternekomfort

Elle.pngLange genug hat sich Tasmanien mit dem Image begnügt eine herbe Naturschönheit zu sein. Südlich des australischen Fest ands gelegen, schien die Insel wie gemacht für robuste Männer die Wale jagten wenn sie nicht gerade auf die Idee kamen, den Südpo zu erkunden. Seit Kurzem zeigt sich der australische Bundesstaat allerdings von einer ganz anderen Seite: Tasmanien hat den Luxuslifestyle für sich entdeckt.Einer der wichtigsten Glamour-Botschafter ist David Walsh. Als Betreiber von lnternetportalen hat er ein Vermögen gemacht das ihm erlaubt seine wahre Leidenschaft im großen Stil zu zelebrieren: Walsh liebt Gegenwartskunst vor allem Chris Ofili und Anselm Kiefer haben es ihm angetan. Lesen Sie hier mehr Elle Teil 1 und Elle Teil 2

 


 

 

 

 

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